So sieht mein Sozialleben aus

FreundeEine Frau fragt man nicht nach ihrem Alter. Das war früher schon so in der Gaststätte und das ist auch heute so, wenn man einen Blog liest. Und ganz ehrlich.

Für mich ist das Alter zwar nur eine Zahl. Dennoch würde ich ihnen mein Alter ebenfalls nicht verraten 😉 Je älter man wird, desto eher stellt man fest, dass man einige Personen nicht mehr zu seinen Freunden zählt.

Die Gründe hierfür sind unterschiedlich. Mal lag es an einem Umzug. Manch einer ist leider verstorben, natürlich gab es auch Streit und in einigen Fällen hatten persönliche Ansichten dazu geführt, dass man sich nicht mehr jedes zweite Wochenende auf ein Bier getroffen hat.

Weil mir meine sozialen Kontakte aber sehr wichtig sind, habe ich diesen Eintrag verfasst, der etwas mehr über meine Freunde und das Thema „Soziale Kontakte“ erzählen soll. Ich hoffe, dass ihnen der Text gefällt und vielleicht erkennen sie sich ja in dem einen oder anderen Moment wieder.

Als meine Kinder noch nicht auf der Welt waren, haben mein Mann und ich sehr viel unternommen. Wir sind oft in den Urlaub gefahren, natürlich auch nach Holland und haben uns mehrere Wochen am Strand vergnügt. Aber wir haben auch andere Dinge gemacht. So waren wir beide im örtlichen Kegelverein und haben dort etliche Stunden damit verbracht, Figuren zu treffen.

Als ich schwanger wurde, änderte sich die Situation. Ich hörte von heute auf morgen auf zu arbeiten und das hat man deutlich in der Haushaltskasse gemerkt. Außerdem kostet der Spaß auf der Kegelbahn auch etwas. Mein Mann und ich wollten Geld sparen und so blieben wir seit dem fast jedes Wochenende zu Hause.

Wir auf dem Deich
So sieht meine Freizeit oft aus

Nachdem die Kinder geboren waren, drehte sich unser Leben vor allem um sie. Es ging darum, dass sie sich gut in den Kindergarten einbrachten, später dann gute Noten nach Hause brachten und insgesamt eine unbeschwerte Zeit hatten.

Diese unbeschwerte Zeit habe ich mir auch manchmal gewünscht, gebe ich offen zu. Wichtiger waren aber natürlich meine Kinder und so beschränkten sich meine sozialen Kontakte auf die anderen Eltern aus dem Kindergarten und den Schulen.

Erst nach ein paar Jahren fingen wir wieder an auf die Kegelbahnen zu gehen. Wir hatten natürlich jede Menge Spaß, was sicherlich auch daran lag, dass wir viele Bekannte aus der damaligen Zeit wieder getroffen haben.

Ganz ohne soziale Kontakte geht es nicht und das würde ich auch gar nicht wollen. Zwar ist die Zahl meiner Freunde mit den Jahren immer weiter gesunken, dafür habe ich meinen festen Freundeskreis und kann ein paar wenige, aber dafür gute Freunde zählen. Hoffentlich bleibt das auch so. Ich möchte nicht noch einmal umziehen und hoffe, dass so auch meine Freunde denken und sie weiter hier wohnen werden.