Meine Hobbys: Garten(arbeit) und Joggen

Wir auf dem Deich
Früh übt sich :)

In diesem Beitrag möchte ich euch mehr über mich erzählen. Ich könnte jetzt damit beginnen, warum ich diesen Blog ins Leben gerufen habe, aber das mach ich ja schon auf der Startseite.

Ich könnte euch auch davon erzählen, wie sehr ich mich darüber freue, dass unsere Hündin Bella Nachwuchs bekommen wird oder aber ich könnte mich darüber freuen euch zu erzählen, was meine zwei Hobbys sind und euch so ein bisschen mehr aus meinem Privatleben veröffentlichen.

Also, wie ihr wisst lebe ich in einer kleinen Stadt und erziehe dort meine beiden Söhne und manchmal auch meinen Mann 😉 Ich bin in erster Linie Hausfrau und Mutter, auf der anderen Seite habe ich natürlich auch das Verlangen Freizeit zu haben und dort meinen Hobbys nachzugehen.

Beide Dinge mache ich am liebsten im Frühling. In dieser Jahreszeit habe ich einfach den meisten Spaß und kann meine Hobbys voll und ganz genießen. Die Rede ist vom Joggen und der Gartenarbeit.

Sommer
Ein Bild aus unserem Garten

Als kleines Mädchen habe ich unseren Garten geliebt. Ich bin in einem kleinen Dort in Südost Westfalen aufgewachsen. Nebenan gab es einen kleinen Einkaufsladen und im Dorfkern, gab es ebenfalls einen Supermarkt. Dort waren wir aber relativ selten, zumindest, wenn es darum ging, frisches Gemüse einzukaufen. Denn wir hatten unseren eigenen Gemüsegarten, den mein Papa in erster Linie gehegt und gepflegt hat.

Meine Mama war auch sehr begabt in der Hinsicht, hat sich bei der Gemüsegarten Arbeit aber oft herausgehalten. Warum das so war, kann ich selber nicht sagen, die Abwesenheit meiner Mutter und damit die Abwesenheit eines weiblichen Parts hat aber nicht geschadet.

Ich freue mich beinah immer, Unkraut Arbeiten sind hiervon strikt ausgenommen, wenn ich etwas im Garten arbeiten kann. Es macht mir einfach Spaß und ich weiß, dass ich meiner Familie etwas Gutes tue, wenn ich meinen Kindern zeige, wie sie sich selber gesund ernähren können.

Auch mein zweites Hobby gibt mir die Gewissheit, dass ich meinen Kindern ein gutes Vorbild bin. Denn ich jogge sehr gerne. Auch hierfür liegen die Wurzeln einige Jahre zurück. Ein Auto war damals sehr teuer, ein Fahrrad hatte nur mein ältester Bruder, der damit zur Arbeit fahren musste und der Bus fuhr nur ganz selten durch unser Dorf.

Rosen
Sind diese Rosen nicht schön?

Aus diesem Grund entschloss ich mich kurze Strecken zu joggen. Am Anfang wurde ich dafür schräg angesehen. Dass meine Freundinnen nicht mitmachen wollten, trug außerdem zu der Misere bei.

Mit der Zeit wurde das Joggen aber immer populärer unter jungen Leuten und in der Gegend wurde sogar ein eigener Sportverein gegründet. Diesen hatte ich mich angeschlossen und dort absolvierte ich dann vor allem Langstreckenläufe über 1000 und 3000 Metern. Auch heutzutage sind diese beiden Strecken immer noch meine Lieblingsstrecken.

Darum bin ich am liebsten in einer Bibliothek

Buch und Handy
Ich liebe Bücher

Haben sie auch einen Lieblingsort? Vielleicht haben Sie an diesem Ort ihre große Liebe getroffen? Vielleicht haben sie dort einen sehr guten Freund gefunden oder aber vielleicht sind sie einfach nur gerne an diesem Ort, da er ihnen Ruhe bietet.

Wie dem auch sei. Wohl jeder von uns hat einen Lieblingsort. Der Lieblingsort meines Mannes ist übrigens der Sessel am Samstagabend. Dann schaut er Fußball, trinkt natürlich Bier 😊 und echauffiert sich über die Schiedsrichter Entscheidungen. Ich habe nie verstanden, warum er das macht, aber aus Gesprächen mit meinen Freundinnen weiß ich, dass mein Mann da kein Einzelfall ist.

Nun gut. Zurück zu mir und meinem Lieblingsort. Ich halte mich am liebsten in den beiden Bibliotheken auf, die diese Umgebung hergibt. Da wäre zunächst die Bibliothek der Uni. Oh nein. Ich gehe ganz bestimmt nicht mehr als Studentin durch, auch, wenn ich von mir behaupten würde, dass ich noch jugendlich aussehe. Glücklicherweise werde ich auch nicht als Dozentin wahrgenommen. Ich würde mich sehr darüber ärgern, denn ich will niemand sein, der jungen Leuten frontal Unterricht bietet, sondern, ich möchte ein Vorbild für junge Menschen sein.

Auch das ist ein Grund, warum ich in die Bibliothek gehe. Ich denke, dass man jeden Tag lernen kann und muss. Die Fehler, die man heute gemacht hat, muss man ja nicht auch noch morgen machen, oder? Klar, Verbesserungsvorschläge für diese Fehler finde ich nicht in der Bibliothek. Aber etwas anderes.

Alter Markt
Auch die „Bib“ in Enschede ist toll

Hier finde ich die Ruhe, die ich brauche, um die Balance zu halten. Es ist kein Klischee, dass in Bibliotheken geflüstert wird. Manchmal ist mir der Ton schon etwas zu schroff, wenn man ermahnt wird, nur, weil man gehustet hat, aber, anscheinend muss sich der Wachmann auch wichtig fühlen dürfen.

Ein weiterer Grund, warum die Bibliothek mein Lieblingsort ist, hat mit der enormen Auswahl an Freizeitaktivitäten zu tun. Ja, sie haben richtig gelesen, ich spreche von der Freizeit und nicht von den zig Büchern, die zweifelsohne ebenfalls in der „Bib“, so wird der Ort von Studenten genannt, angeboten werden.

Ich meine, kennen sie einen Ort, an dem sie sowohl die absolute Stille, aber auch die Möglichkeit bekommen, einen Tanzkurs zu belegen? Also ich kenne diesen Ort nicht. Dass dachte ich zumindest, bis ich die Bibliothek gefunden hatte.

Des Weiteren gibt es hier sehr schnelles Internet. Das Internet was wir zu Hause haben, kann in keinerlei Hinsicht mit dem Internet in der Bib Schritt halten. Das schont unser Datenvolumen und meine Nerven, denn wirklich geduldig bin ich nicht. Was aber auch kein Nachteil sein muss, wenn es nicht grade um das Autofahren geht oder es sich um die Gartenarbeit geht, die ich definitiv zu meinen Hobbys zähle.